Einführung zur Planung und dem Bau von Golfanlagen
Der Golfsport boomt weiterhin in ganz Europa. Auch in der Schweiz nimmt die Zahl der Golfspieler laufend zu. Dies hat zur Folge, dass immer neue Golfanlagen geplant und auch gebaut werden.
Während in Europa riesige Golfanlagen mit Hotels und Villen entstehen, werden in der Schweiz vor allem kleinere Anlagen privater Klubs oder öffentliche Golfplätze mit grossen Übungsmöglichkeiten gebaut, umgebaut und erweiter.
Golfprojekte bieten oft ein ökonomisches Potential zur Entwicklung von Gemeinden oder Städten und sind wertvoll für die touristische Entwicklung von Randregionen. Bei einer nachhaltigen Planung und entsprechendem Unterhalt haben diese Anlagen auch ein Potential das lokale Landschaftsbild und die Biodiversität einer Region nachhaltig zu verbessern.
Sämtliche Golfprojekte in der Schweiz werden während der Planung und dem Bau auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft. Gemäss der Verordnung zur Umweltverträglichkeits-prüfung (UVPV) müssen Anlagen mit mehr als neun Golfbahnen einer formalen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen werden. Mit diesem Verfahren können viele negative Einflüsse einer geplanten Anlage verhindert und positive Element erfolgreich gefördert werden.
In Zukunft werden diese Verfahren von Bund und Kantonen immer strenger gehandhabt und nur noch Golfanlagen, welche ökonomischen, soziale und ökologische Interessen am besten und ausgeglichen verbinden, werden erfolgreich fertig gestellt werden können.
(E. Steiner/24.04.07)
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